Deutsche Rechtschreibung – was hat sich geändert?

Eine knappe und dementsprechend grobe Übersicht über alle heute gültigen Änderungen seit 1996
von Walter Schittek


Version 2.04 vom 21.01.2012; korrigierte Fehler: 0 (siehe Anhang C).

Die Rechtschreibreform 1996 mit ihren Modifikationen 2004 und 2006


Inhaltsverzeichnis

Hinweise
Markierungen

Teil 1:  Änderungen, die Bisheriges ersetzen
1.1     ß und ss
1.2 Groß-/Kleinschreibung
1.3 Zusammentreffen gleicher Buchstaben
1.4 ä statt e
1.5 Worttrennung am Zeilenende
1.6 Getrennt- und Zusammenschreibung
1.7 Zeichensetzung bei wörtlich Wiedergegebenem
1.8 Kein Apostroph für weggelassene Buchstaben
1.9 Bindestrich nach Zahlen
1.10 Bindestrich bei Zusammensetzungen und Ableitungen
1.11 Plural englischer Fremdwörter
1.12 Beseitigung einzelner Ausnahmen

Teil 2:  Empfohlene, nicht verbindliche Änderungen
2.1     z statt t
2.2 Und/oder grundsätzlich ohne Komma

  Teil 3:  Zusätzliche neue Möglichkeiten
3.1     Schreiben wie's beliebt
3.2 f oder ph
3.3 Schreibung von Fremdwörtern
3.4 Zusätzlicher Bindestrich bei Zusammensetzungen
3.5 Mehr Freiheiten bei der Komma-Setzung

Anhang
A:      Externe Links für zusätzliche Informationen
B:  Erläuterung von Fachwörtern
C:  Versionen dieses Dokuments

Rechtliche Bedingungen

Ein Klick auf eine blaue Trennlinie zwischen zwei Abschnitten im Text führt zum Inhaltsverzeichnis zurück.
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Hinweise:
 
–   Dieses Dokument [http://www.staff.uni-marburg.de/~schittek/rechtsch.htm] besteht nur aus einer Datei. Sie können es also problemlos als Ganzes ausdrucken.
 
Externe Links zu weiteren Informationen stehen in [eckigen Klammern], alle anderen Links sind intern, d. h. auch offline verwendbar.
 
Achtung! Dieses Dokument wendet sich an Laien. Ziel ist nicht die 100%ige Wiedergabe aller Änderungen, sondern die Leserinnen und Leser sollen mit möglichst wenig Aufwand in die Lage versetzt werden, nahezu 100% aller geänderten Fälle richtig zu schreiben.
  Alles Beschriebene ist nur für Personen gedacht, die die bisherige Rechtschreibung (früher mal) gelernt haben, also nicht für Schüler, die von vornherein in der neuen Rechtschreibung unterrichtet werden.
  Hier werden die Unterschiede zur bisherigen Rechtschreibung nur grob dargestellt und mit Beispielen verdeutlicht; für Fachleute gibt es das [Regelwerk] mit 113 Paragraphen auf 104 Seiten plus 177 Seiten [Wörterverzeichnis].
  Wer gezielt die Modifikationen von 2004 und 2006 verfolgen will, sollte den Text ab Teil 1 nach diesen Zahlen oder einfach nach 200 (für beide Jahreszahlen) durchsuchen.
 
Dieses Dokument ist frei verfügbar (siehe: Rechtliche Bedingungen).
 
Bei Bedarf – z. B. zur Korrektur von Fehlern – wird dieses Dokument angepasst. Wer über solche Änderungen zeitnah informiert werden möchte, sollte einen Benachrichtigungsdienst aktivieren, wie z. B. [http://www.watchthatpage.com/].
 
–  Bitte stellen Sie Fragen zu Rechtschreib-Themen keinesfalls an den Autor. Wer einen Fehler im Dokument entdeckt, möge den Autor bitte per Mail darauf hinweisen: Mails mit anderem Betreff werden ungelesen gelöscht (extremer Zeitmangel).

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Wem die Fachwörter 'Ableitung', 'Adverb' oder 'Pronomen' nichts sagen, der findet in Anhang B Erläuterungen von elf Fachwörtern. Mehr werden in diesem Text nicht vorausgesetzt.
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Markierungen:
Fett und unterstrichen   Neue Schreibung, die die bisherige Schreibweise ersetzt, d. h. nur noch die neue Schreibweise ist zulässig. 
Kursiv und durchgestrichen   Bisherige Schreibweise, die künftig nicht mehr verwendet werden darf. 
Nur unterstrichen   Besonderer Hinweis, dass die alte und neue Schreibung identisch ist oder dass mehrere Schreibungen (neuerdings) gleichwertig nebeneinanderstehen. Wird aber auch – aus dem Kontext erkennbar – allgemein zur Unterstreichung eingesetzt.
Fett (ohne Unterstreichung)   Neue, bevorzugt zu verwendende Schreibung, neben der die bisherige Schreibweise weiter verwendet werden darf. 
Kursiv (aber nicht durchgestrichen)   Bisherige Schreibweise, die weiterhin verwendet werden darf. Allerdings soll bevorzugt die zusätzlich neu eingeführte Schreibung verwendet werden. 
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Teil 1:  Änderungen, die Bisheriges ersetzen

In diesem Teil werden Änderungen vorgestellt, durch die bisherige Regelungen vollständig ersetzt werden, d. h. man kann nicht mehr wahlweise auch noch die alte Regelung verwenden, wie es bei den Teilen 2 und 3 möglich ist.
 

1.1    ß und ss

Aus dem bisherigen "ß" wird "ss", wenn davor ein kurz zu sprechender Vokal steht. Das "ß" bleibt also bestehen hinter lang zu sprechenden Vokalen und hinter Doppellauten (ei, ai, eu, äu, au).

   Neu:   Er vergaß, dass das heiße Fass ein bisschen nass war.
   Alt: Er vergaß, daß das heiße Faß ein bißchen naß war.
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1.2    Groß-/Kleinschreibung

Wer sich nach den Modifikationen von 2004 und 2006 nicht alle §§ 55-66 des [Regelwerks] aneignen will, findet hier die wesentlichen Änderungen zur herkömmlichen Rechtschreibung: Dabei beschreite ich teils andere Wege als der Rechtschreibrat und erspare damit hoffentlich einiges Auswendiglernen.

Substantive werden immer großgeschrieben (z. B. in Bezug auf, öfter mal Rad fahren).
Dies gilt auch für Tageszeiten nach den Wörtern vorgestern, gestern, heute, morgen, übermorgen, z. B. gestern Mittag, morgen Abend. Verbindungen von Wochentagen und Tageszeiten werden neuerdings zusammengeschrieben, siehe 1.6 c.
Ausnahmen von der Großschreibung gibt es nur noch dann, wenn ein Substantiv in der verwendeten Formulierung seine substantivischen Merkmale verliert. Beispiele: Viele nehmen teil. Er kann jonglieren und kopfstehen. Dem HSV blieb er zeit seines Lebens treu. Ich bin schuld. Du bist spitze. (Aber: Du bist absolute Spitze.)
Konsequenterweise darf man groß- oder kleinschreiben, wenn sowohl ein substantivischer als auch ein nicht substantivischer Gebrauch möglich ist, z. B. bei: im Stande/imstande sein, Recht/recht haben.
Wenn mehrere fremdsprachige Wörter als feste Kombination wie ein Adverb eingesetzt werden, schreibt man die Substantive weiterhin klein, z. B.: de facto, in flagranti.

Wörter, die normalerweise kleingeschrieben werden (z. B. Adjektive), müssen dann großgeschrieben werden, wenn ein Artikel, Pronomen oder unbestimmtes Zahlwort vorangestellt ist und somit den Gebrauch als Substantiv deutlich macht, z. B.: ins Schwarze treffen, etwas Ähnliches, des Weiteren, alles Übrige, wenig Hilfreiches beitragen, im Allgemeinen (abgekürzt i. Allg., denn i. A. ist schon die Abkürzung für "im Auftrag").
Ein Artikel, Pronomen oder unbestimmtes Zahlwort kann auch weggelassen oder versteckt sein und führt trotzdem zur Großschreibung, z. B.: bei (eigentlich: beim, bei dem) Verlassen des Raumes, vor (einem eventuellen) Öffnen des Gehäuses, nach langem (einem langen) Hin und Her, eine Platte mit (etwas) Gebratenem, Hilfe für (manche/viele) Verzweifelte.
Wenn Farb- oder Sprachbezeichnungen in einem Satz nicht genauso wie jedes andere Adjektiv oder Adverb gebraucht werden, ist neuerdings immer von einer Verwendung als Substantiv auszugehen, z. B.: Die Ampel schaltet auf Rot. Dazu passt Hellgrün. Mit Englisch kommt man überall durch. Aber: Die Aufschrift leuchtet hellgrün. Die englische Übersetzung liegt vor.
Einen weiteren Fall von Großschreibung möchte ich als "Etikett-Wörter" bezeichnen; der Zusammenhang prägt sich am besten ein mit ein wenig Schmunzeln: Ein Partygast antwortet auf die Frage, was er trinke: "Ich trinke Nichts." Die Großschreibung ist in diesem Fall völlig korrekt, denn er zeigt auf eine Flasche Hochprozentiges, auf deren Etikett NICHTS steht. Aber Spaß beiseite; manchmal (eher selten) werden Adjektive als "Etikett-Wörter" verwendet und sind dann großzuschreiben. Beispiele: Das Fest gefiel Jung und Alt. Gleich und Gleich gesellt sich gern. Glaub mir, Ehrlich währt am längsten. Konserve ist okay, aber Frisch schmeckt besser. (Vorsicht! Nicht bei: ... frisch schmeckts besser.) Ähnlich, aber eben nicht mit Etikett-Wörtern, sind folgende Beispiele für Kleinschreibung: Wir halten durch dick und dünn zusammen. Die Pilger kamen von nah und fern. Man hat ihn für dumm verkauft.
Besonders aufpassen muss man bei Superlativen (hoch – höher – am höchsten). Sie werden im Normalfall kleingeschrieben (Brot brauchen wir am nötigsten.), werden aber manchmal auch als Substantive verwendet, z. B.: Es fehlt am Nötigsten. Davon verstehe ich nicht das Geringste.
Ein paar Ausnahmen muss man sich merken: Pronomen und die Zahladjektive viel, wenig, eine, andere werden generell kleingeschrieben, auch dann wenn ein Artikel vorangestellt wird. Beispiele: Das muss ein jeder mit sich selbst ausmachen. Er besah das wenige, was ihm geblieben war. Die anderen kommen später. Bei den Zahladjektiven ist allerdings auch die betont substantivische Verwendung mit Großschreibung möglich.

In festen Wortgruppen aus Adjektiv und Substantiv wird das Adjektiv normalerweise kleingeschrieben, z. B.: das autogene Training, die höhere Mathematik. Wenn es sich allerdings insgesamt um einen Eigennamen, eine herausragende Bezeichnung oder einen feststehenden Begriff mit eigener Bedeutung handelt, wird das Adjektiv großgeschrieben, z. B.: der Stille Ozean, das Statistische Bundesamt, der Zweite Weltkrieg, der Regierende Bürgermeister, das Schwarze Brett (kann eine beliebige Farbe haben), die Rote Karte (im Fußball). Der Gebrauch, der sich in Fachsprachen herausgebildet hat, soll durch diese Regelungen aber nicht geändert werden, z. B.: Fleißiges Lieschen, grauer Star.
Letzlich ergeben sich für diese Wortgruppen wieder ziemlich genau die Schreibungen, die schon vor der Rechtschreibreform galten.

Adjektivische Ableitungen von Eigennamen auf -sch werden kleingeschrieben, außer wenn die Grundform eines Personennamens durch einen Apostroph abgegrenzt wird, z. B. die goetheschen/Goethe'schen Dramen, indischer Tee, kafkaeske Stimmung.

Die Pronomen "du", "ihr" und alle zugehörigen Formen darf man in Briefen und E-Mails (nur dort!) nach Wahl groß- oder kleinschreiben. Ansonsten werden sie immer kleingeschrieben. Nichts geändert hat sich beim "Sie"/"Ihr" (2. Person); es wird mit den zugehörigen Formen Ihre, Ihnen, ... weiterhin immer großgeschrieben.

   Neu:   Konntest du gestern Abend alles Übrige in Deutsch übersetzen?
   Alt: Konntest Du gestern abend alles übrige in deutsch übersetzen?
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1.3    Zusammentreffen gleicher Buchstaben

Treffen in Zusammensetzungen gleiche Buchstaben aufeinander, wird keiner weggelassen.

   Neu:   Schifffahrt, stilllegen, schusssicher, Rohheit, Zähheit, Zierrat, ...
   Alt: Schiffahrt, stillegen, schussicher, Roheit, Zäheit, Zierat, ...

Ausnahmen: Mittag, Hoheit und dennoch bleiben unverändert; Drittel und Achtel erhalten kein zusätzliches t.
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1.4    ä statt e

Für ein bisheriges kurzes "e" wird ein "ä" geschrieben, wenn es eine Grundform mit "a" und keine Grundform mit "e" gibt. Entsprechendes gilt für "eu".
Geänderte Wörter mit Grundform: Bändel (Band), behände (Hand), belämmert (Lamm), einbläuen (blau), Gämse (Gams), Gräuel/gräulich (Grauen), Quäntchen (Quantum), Schlägel (schlagen – zu unterscheiden von Schlegel=[Reh]keule), schnäuzen (Schnauze), Stängel (Stange), überschwänglich (Überschwang), verbläuen (blau).

   Neu:   Bei der überschwänglichen Begrüßung zerknickte er den Stängel der Sonnenblume.
   Alt: Bei der überschwenglichen Begrüßung zerknickte er den Stengel der Sonnenblume.
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1.5    Worttrennung am Zeilenende

Die Trennung erfolgt durchgängig nach (Sprech-) Silben. Bei mehreren Konsonant-Lauten zwischen zwei Vokalen eines einfachen Wortes soll die Trennung vor dem letzten erfolgen (der u. U. aus mehreren Buchstaben wie ch, sch, ph, rh, sh, th bestehen kann; auch ck wird dann wie ein Konsonant-Laut behandelt.).
Daraus ergeben sich folgende Änderungen: _______________________________________
 

1.6    Getrennt- und Zusammenschreibung

Die seit 2006 geltenden Regeln zur Getrennt- und Zusammenschreibung sind zwar weiterhin sehr umfangreich, lassen sich aber verkürzt so darstellen, dass eine korrekte Schreibung in nahezu 100 % aller Fälle erreicht werden kann.

Für alle Verbindungen gilt: Wenn einer der Bestandteile nicht als selbständiges Wort (also außerhalb von Verbindungen) vorkommt, wird zusammengeschrieben, z. B.: darbieten, abhandenkommen, fehlschlagen, weismachen, schwerstbehindert, erstmalig, großspurig. Die folgenden Ausführungen – getrennt nach Verben, Adjektiven/Adverbien und Sonstigem – gelten nur für alle übrigen Fälle. 

a)    Verben

Wörter, die – wenn man sie zusammenschreiben würde – ein Verb ergäben, werden natürlich meist nicht in der Grundform verwendet. Für die folgenden Überlegungen sollte man aber immer erst einmal die Grundform ermitteln, z. B.: Bis dahin war er glücklich gewesen (glücklich sein). Er versuchte immer wieder, rückwärts einzuparken (rückwärts einparken). Er hofft, dass die Investition Gewinn bringt (Gewinn bringen).
Bei Verben (und nur dort) gibt es untrennbare und trennbare Zusammensetzungen.
Untrennbare Zusammensetzungen werden immer zusammengeschrieben. Man erkennt sie daran, dass ihre Bestandteile niemals die Reihenfolge wechseln, z. B.: widersprechen – er/sie/es widerspricht. Dies sollte man zuerst gründlich prüfen, bevor man die nächsten Punkte angeht, denn bei einem Treffer hier darf man alles Weitere nicht mehr durchgehen. Untrennbare Zusammensetzungen sind z. B.: handhaben, maßregeln, nachtwandeln, langweilen, vollbringen. Bei manchen Verbindungen hat man sogar die Wahl, sie als untrennbar anzusehen oder nicht, z. B.: gewährleisten (er gewährleistet) – Gewähr leisten (er leistet Gewähr), staubsaugen (er staubsaugt) – Staub saugen (er saugt Staub).
Alles hier Folgende gilt somit nur für Fälle, in denen sicher ist, dass keine untrennbare Zusammensetzung vorliegt. Wenn dann von Zusammenschreibung die Rede ist, bezieht sich das auf trennbare Zusammensetzungen, d. h. sie werden in der Grundform (z. B. vorlesen, vorzulesen), im Partizip (vorlesend, vorgelesen) und im Nebensatz bei Endstellung des Verbs (dass er vorliest) zusammengeschrieben, ansonsten sowieso getrennt (er liest vor, lies vor!).
Alle Verbindungen mit sein werden getrennt geschrieben, z. B.: fertig sein, glücklich sein, vorbei sein. Alles Weitere gilt nur für die anderen Verben.
Substantiv und Verb werden im Normalfall getrennt geschrieben, z. B.: Koffer packen, Bescheid geben, Zeitung lesen, Rad fahren. Allerdings gibt es Sonderfälle:
Zusammengeschrieben werden folgende Verben, weil das jeweilige Substantiv hier seine substantivischen Eigenschaften weitgehend verloren hat: eislaufen, kopfstehen, leidtun, nottun, standhalten, stattfinden, stattgeben, statthaben, teilhaben, teilnehmen, wundernehmen.
Je nach Verwendung kann in folgenden vier Fällen getrennt oder zusammengeschrieben werden: achtgeben (sehr achtgeben) / Acht geben (allergrößte Acht geben), achthaben / Acht haben, haltmachen / Halt machen, maßhalten / Maß halten.
Verb-Grundform und Verb werden getrennt geschrieben, z. B.: arbeiten gehen, schwimmen lernen, sitzen bleiben. Je nach Verwendung darf in folgenden Fällen auch zusammengeschrieben werden: kennenlernen sowie alle Verbindungen mit bleiben oder lassen als zweitem Bestandteil, wenn sie übertragen gebraucht werden, z. B. ein Verfahren ruhenlassen, in der Schule sitzenbleiben.
Bei bestimmten Konstellationen von Adjektiv/Adverb und Verb wird das Adjektiv/Adverb vom Verb auf jeden Fall getrennt geschrieben, und zwar Damit steht keineswegs fest, dass alle verbleibenden Konstellationen von Adjektiv/Adverb und Verb zusammenzuschreiben wären; hier brauchen wir noch den letzten Schritt.
Bei allen verbleibenden Verbindungen mit Verben, deren Schreibung bis hierhin noch nicht entschieden ist, muss man prüfen, ob die Betonung nur auf dem ersten Bestandteil (also nicht auch auf dem Verb) liegen kann. Falls ja, wird zusammengeschrieben, ansonsten getrennt. Hierzu einige Beispiele zum Üben: querlesen, umbenennen, bereitstellen, gelb streichen, (mit dem Auto) abwärtsfahren – abwärts fahren (wenn man aufwärts gelaufen ist), (jemanden) wiederbeleben – (die Wirtschaft) wieder beleben, wenn Rinnsale zusammenlaufen – wenn zwei Jogger zusammen laufen, wenn zwei Redakteure einen Artikel zusammen schreiben – Wörter zusammenschreiben.

b)    Adjektive/Adverbien

      Einschub zu Partizipien; dies sollten Sie sich schnell aneignen können und können es danach immer überspringen:
Falls der zweite Teil der Verbindung ein Partizip ist (z. B. lesend, gelesen, auch: lesende, gelesenes, ...) und es die Verbindung genauso mit der Verb-Grundform gibt, erfolgt die Zusammen-/Getrenntschreibung so wie bei der Verb-Grundform, also bitte nach a) vorgehen (z. B. bei vorübergehend, himmelhoch jauchzend, niedergeschlagene, weiterverbundener). Ohne Verb-Grundform, also hier bei b) zu lösen, sind z. B.: gerinnungshemmend, blutgetränkte, naturverbundener. Es gibt auch Verbindungen, bei denen die Entscheidung zwischen a) und b) schwerfällt, z. B. bei: weit abgeschlagen. Dann sollten a) und b) aber zum gleichen Ergebnis führen.

Wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist, wird zusammengeschrieben:
In allen anderen Fällen kann man wie oben am Ende von a) nach der Betonung gehen: Wenn die Betonung nur auf dem ersten Bestandteil (also nicht auch auf dem zweiten) liegen kann, wird zusammengeschrieben, ansonsten getrennt. Auch hierzu einige Beispiele zum Üben: teilnehmend, (großen) Gewinn bringend, (äußerst) gewinnbringend, ein schwerwiegender Vorfall, ein schwerer wiegender Vorfall, ein schwerwiegenderer Vorfall, der Bürgermeister höchstpersönlich, eine höchst persönliche Angelegenheit, eine nichtöffentliche Sitzung, die Sitzung fand nicht öffentlich statt.

c)    Sonstiges

Alle Verbindungen mit "irgend" werden zusammengeschrieben, z. B. irgendein, irgendjemand. Ausnahme: Bei irgend so ... schreibt man getrennt, z. B. irgend so ein ...
Tageszeiten in Verbindung mit Wochentagen werden stets zusammengeschrieben: z. B. am Freitagmittag, sonntagabends.
Verbindungen, die insgesamt als Substantiv anzusehen sind, werden zusammengeschrieben: z. B. das Radfahren (aber wirklich nur dann; z. B. nicht bei "Morgen will ich Rad fahren."); das Überhandnehmen; das Stelldichein; Nichtraucher; Schlapphut; Bahnhofstraße.
Bei aus dem Englischen stammenden verbundenen Wörtern hilft wieder die Betonungsregel: Wenn die Betonung nur auf dem ersten Bestandteil (also nicht auch auf dem zweiten) liegen kann, wird zusammengeschrieben, ansonsten getrennt. Beispiele: Cheerleader, Mountainbike, Hardware, Hotdog oder Hot Dog, Softdrink oder Soft Drink, High Society, New Economy.
Grundsätzlich kommt man in den übrigen Fällen mit der bisherigen Rechtschreibung sehr weit. Im Zweifel sollte man überlegen, ob bei dem Versuch der getrennten Schreibung ein anderer Sinn als beabsichtigt entsteht, z. B.: sofern – so fern; zur Zeit Karls des Großen – zurzeit (gegenwärtig). Oder ob die getrennte Schreibung gar keinen Sinn machen würde, z. B. bei: zumal, inwiefern. Falls sich daraus kein Grund ergibt zusammenzuschreiben, sollte man bedenkenlos getrennt schreiben. 
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1.7    Zeichensetzung bei wörtlich Wiedergegebenem

Folgende Änderungen wurden eingeführt: _______________________________________
 

1.8    Kein Apostroph für weggelassene Buchstaben

Ein Apostroph soll bei Weglassung von Buchstaben in gesprochener Sprache nur noch gesetzt werden, wenn der Text ansonsten schwer lesbar oder missverständlich wäre.

   Neu:   Bitte nehmen S' doch Platz! Ich hol sofort den Chef.
   Alt: Bitte nehmen S' doch Platz! Ich hol' sofort den Chef.
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1.9    Bindestrich nach Zahlen

Eine Zahl und ein Wort werden mit einem Bindestrich verbunden: 3,5-Tonner, 2/3-Mehrheit, 100-prozentig, 4-mal (bei besonderer Betonung auch: 4 Mal).
Eine Zahl und ein Anhängsel (-er, -ig, -tel) werden ohne Bindestrich verbunden: 80er Jahre, 100%ig, ein 32stel.
Besonderheit seit 2004: Da das Anhängsel "fach" auch als Wort angesehen werden kann, sind beide Schreibungen zulässig:
Bei Nutzung des 8-fachen Volumens stieg der Verbrauch nur auf das 5-Fache.
Bei Nutzung des 8fachen Volumens stieg der Verbrauch nur auf das 5fache.
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1.10  Bindestrich bei Zusammensetzungen und Ableitungen

Für Kombinationen von Wörtern, die nicht getrennt geschrieben werden, gibt es seit 2004 neue Festlegungen in den §§ 43 und 44 des [Regelwerks]. Es ist nicht unbedingt nötig, diese im Einzelnen zu studieren, denn mit folgender Vorgehensweise sollte man – auch bei Fremdwörtern – fast immer richtig liegen: Wenn die Schreibung mit Bindestrich die Lesbarkeit/Übersichtlichkeit verbessert, schreibt man mit Bindestrich, ansonsten ohne. In Zweifelsfällen sollte man mit Bindestrich arbeiten, denn § 45 ermutigt hierzu, siehe auch 3.4.
Mit diesem Vorgehen schreibt man dann z. B. E-Mail, zum x-ten Mal, das In-den-April-Schicken, das Inkrafttreten, das Standby, das Make-up, 55-Cent-Briefmarke, U-Bahn-Station, eine 25er-Gruppe, ein deutsch-englisches Wörterbuch.
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1.11  Plural englischer Fremdwörter

Fremdwörter aus dem Englischen, die auf -y enden und im Englischen den Plural -ies haben, erhalten im Plural einfach nur ein angehängtes -s.
Das betrifft Fremdwörter wie: Baby > Babys, Lady > Ladys, Party > Partys.
Das gilt allerdings nicht bei der Wiedergabe englischer Wörter, z. B. die Tories, Grand Old Ladies.
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1.12  Beseitigung einzelner Ausnahmen

Um Wörter mit gleichen Lautfolgen auch gleich schreiben zu können, wurden einzelne Ausnahmen der bisherigen Schreibung abgeschafft. Außerdem wurden einige uneinheitliche Schreibweisen bei Grundformen und Ableitungen abgeschafft.
Das betrifft folgende Wörter (in Klammern die bisherige Schreibung):
Ass (As), Föhn (Fön), Fritteuse/Frittüre/frittieren (nur t), Känguru (Känguruh), Karamell (Karamel), Mopp (Mop – Staubbesen), nummerieren (numerieren, aber weiterhin: numerisch, wegen langem u), platzieren/Platzierung (nur z), rau/raubeinig/Raufaser/Rauhaardackel/Rauheit/... (rauh), Stepp (Step -tanz), Stopp (Stop, auf Verkehrsschildern unverändert), Stuckatur/Stuckateur (mit kk), Tipp (Tip), Tollpatsch (Tolpatsch), Wechte (Wächte – Schneewehe), Zierrat (Zierat).
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Teil 2:  Empfohlene, nicht verbindliche Änderungen

Dieser Teil stellt solche Änderungen vor, die nicht zwingend sind, aber bevorzugt verwendet werden sollen. Neben diesen neuen Regelungen wird die Verwendung der bisherigen Schreibung toleriert.
Wer sich nicht mehr als unbedingt nötig umstellen will, kann die Teile 2 und 3 überspringen. Aber vielleicht sollte man zumindest mal etwas von den neuen empfohlenen Regelungen gehört haben?
 

2.1    z statt t

Wenn es zu einem Wort, das bisher mit "-tiell", "-tial" o. ä. endete, eine Grundform mit z als letztem Buchstaben gibt,  soll vorzugsweise die neue Endung "-ziell", "-zial" usw. verwendet werden.

   Neu: existenziell, potenziell, tendenziell, substanziell, Differenzial, justiziabel, ...
   Weiterhin verwendbar:   existentiell, potentiell, tendentiell, substantiell, Differential, justitiabel,  ...
   (Grundformen: Existenz, Potenz, Tendenz, Substanz, Differenz, Justiz.)
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2.2    Und/oder grundsätzlich ohne Komma

Bei Verwendung von 'und' bzw. 'oder' wird grundsätzlich kein Komma mehr gemacht. Allerdings kann man ein Komma setzen, wenn man zwei Hauptsätze deutlicher voneinander trennen will. Die Trennung von zwei Nebensätzen auf diese Weise ist seit 2006 nicht mehr zulässig.

   Neu:   Ich mische und du teilst aus. Ich besuchte Karsten, und Christina kam auch mit.
   Alt: Ich mische, und du teilst aus. Ich besuchte Karsten, und Christina kam auch mit.
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Teil 3:  Zusätzliche neue Möglichkeiten

Dieser Teil stellt Erweiterungen vor, die gleichwertig neben bisher schon verwendeten Schreibungen angeboten werden. Durch die hier genannten Regelungen werden bisherige also nicht ungültig; man kann sich von Fall zu Fall frei entscheiden, welche Form man verwenden möchte.
Wer sich nicht mehr als unbedingt nötig umstellen will, kann diesen Teil wie auch schon Teil 2 überspringen.
 

3.1    Schreiben wie's beliebt

Bei manchen Wörtern kann man sich das Rätseln über die richtige Schreibweise zukünftig sparen, weil man sie so oder so schreiben darf (alphabetisch):
Albdrücken – Alpdrücken
Albtraum – Alptraum
aufwändig – aufwendig (zu Aufwand, aufwenden)
Mesmer – Mesner – Messner
planschen – plantschen
Schänke – Schenke (vgl. Ausschank, ausschenken)
selbständig – selbstständig
Ständel[wurz] – Stendel[wurz]
Trecking – Trekking
tschüs – tschüss
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3.2    f oder ph

Die Wortbestandteile graph/phon/phot sowie das Wort Delphin dürfen künftig mit f oder ph geschrieben werden. Beispiele:
GeografieGeographie
GrafitGraphit
MikrofonMikrophon
FotosynthesePhotosynthese
Ausnahme: Die drei Wörter Foto, fotografieren und Telefon gelten als vollständig integriert und dürfen nicht mehr mit ph geschrieben werden.
Vorsicht! Wörter ohne die genannten Wortbestandteile bleiben weiterhin bei ph, z. B. Katastrophe, Philosophie.
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3.3    Schreibung von Fremdwörtern

Für viele Fremdwörter gibt es die fremdsprachige und die integrierte (eingedeutschte) Schreibung; hier nur einige Beispiele:
Friseur – Frisör
Joghurt – Jogurt
Ketchup – Ketschup
Nougat – Nugat
Panther – Panter
Portemonnaie – Portmonee
Sauce – Soße
Spaghetti – Spagetti
Thunfisch – Tunfisch
Waggon – Wagon
Die Unterscheidung in Haupt- und Nebenformen wurde 2004 fallen gelassen. Wer's vollständig haben möchte, sollte das [Wörterverzeichnis des Regelwerks] zu Rate ziehen.
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3.4    Zusätzlicher Bindestrich bei Zusammensetzungen

Bei zusammengesetzten Wörtern kann man zur Verbesserung der Lesbarkeit und zur Vermeidung von Missverständnissen Bindestriche setzen, z. B. bei See-Elefant, Druck-Erzeugnis, Drucker-Zeugnis, re-integrieren, Oberarm-Blutdruckmessgerät, Desktop-Publishing.
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3.5    Mehr Freiheiten bei der Komma-Setzung

Auch nach den Modifikationen von 2006 bleiben einige neue Freiheiten, Kommas wegzulassen oder aber zusätzlich zu setzen, um die Gliederung eines Satzes deutlicher zu machen.
In folgenden Fällen dürfen Kommas zukünftig entfallen:
Um sicherzugehen, sollte man in Zweifelsfällen einfach die bisherigen Regeln anwenden. Wer's genau wissen will, sollte sich die §§ 71-79 des [Regelwerks] ansehen.
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Anhang


Anhang A:  Externe Links für zusätzliche Informationen

Um diese Links zu benutzen, muss man online sein.

–   Die aktuelle Version dieses Dokuments   [http://www.staff.uni-marburg.de/~schittek/rechtsch.htm]
 
Das amtliche Regelwerk in mehreren Dateien   [http://www.ids-mannheim.de/service/reform/]
  –   Das Regelwerk als pdf-Datei (ohne Wörterverzeichnis)   [http://www.ids-mannheim.de/service/reform/regeln2006.pdf]
  –   Das Wörterverzeichnis als pdf-Datei   [http://www.ids-mannheim.de/service/reform/woerterverzeichnis2006.pdf]
  Für eine schnelle Übersicht: Die Regelungen 2006 auf 16 Seiten als pdf-Datei   [http://www.ids-mannheim.de/pub/laufend/sprachreport/pdf/sr06-extra.pdf]
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Anhang B:  Erläuterung von Fachwörtern

Folgende Fachwörter ließen sich bei der Erstellung dieses Dokuments nicht vermeiden:

Ableitung   Ein Wort, das sich auf einen Wortstamm zurückführen lässt; z. B. sind 'kindlich' und 'Kinder' Ableitungen des Wortes 'Kind', und 'geschrieben' ist eine Ableitung von 'schreiben'.
 
Adjektiv Eigenschaftswort (Wie ist jemand/etwas?), z. B.: (Nils ist) neugierig, schöne (Rosen), fester (Stoff).
 
Adverb "Eigenschaftswort für ein Verb" (Wie mache ich etwas?), z. B.: (Nils fragt) neugierig, schön (angemalt), fest (zudrücken).
 
Artikel Begleiter/Geschlechtswort, z. B.: der, die, das, ein, eine, ein.
 
Konsonant   Mitlaut, also jeder Buchstabe, der kein Vokal ist.
 
Partizip Zu jedem Verb gibt es zwei Partizipien:
Das Partizip Präsens bildet man durch Anhängen eines -d an die Verb-Grundform, z. B.: lesend, fahrend, erfüllend, verlassend. In einem Satz wird es wie ein Adjektiv oder Adverb verwendet, z. B.: Das schmollende Kind antwortete nicht. Schmollend zog er sich zurück.
Das Partizip Perfekt ist die Form des Verbes, die man für die Kombination mit haben oder sein benötigt: (Ich habe) gelesen. (Ich bin) gefahren. Oder – für viele am einfachsten – immer das dritte Wort in: lesen, las, gelesen. Oft, aber längst nicht immer, beginnt es mit ge-, z. B.: gelesen, gefahren, erfüllt, verlassen. Auch hier ist eine Verwendung wie ein Adjektiv, teils auch wie ein Adverb, möglich: Die getrennten Freunde fanden sich wieder. Getrennt verfolgten sie dasselbe Ziel.
 
Plural Mehrzahl, z. B. ist Menschen der Plural von Mensch. 
 
Pronomen   Fürwort, z. B.: ich, du, euer, welcher, nichts, etwas, einige, alle.
 
Substantiv   Hauptwort (Nomen), z. B.: Tür, Wolke, Musik, Sebastian.
 
Verb Tätigkeitswort, z. B.: laufen, (er) lässt, (es) klingt.
 
Vokal Selbstlaut, also einer der Buchstaben a, e, i, o, u bzw. ä, ö, ü (Umlaute).

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Anhang C:  Versionen dieses Dokuments

Version
vom
korrigierte
Fehler
insgesamt
Änderungen gegenüber der Vorversion 
2.04
21.01.2012
0
1.6 b erhält einen Einschub zu Partizipien; weitere geringfügige Änderungen.
2.03
20.06.2011
0
Zugriffszähler entfernt (freeware.de hat diesen Dienst eingestellt). Änderungen bei den Beispielen am Ende von 1.6 c.
2.02
23.12.2010
0
In 1.2 der Hinweis, dass Zahladjektive auch großgeschrieben werden können. Ergänzung der rechtlichen Bedingungen.
2.01
20.09.2010
0
1.6 (Getrennt- und Zusammenschreibung) wird an mehreren Stellen leicht überarbeitet und dabei etwas eingängiger formuliert.
2.00
15.05.2010
0
Die neue Version mit Berücksichtigung der Modifikationen von 2004 und 2006.
1.18
15.04.2005
8
Letzte Version, in der die Modifikationen von 2004 und 2006 noch nicht berücksichtigt waren.
1.04
28.10.1998
8
In Anhang A gab es 2 überflüssige Trennstriche, dafür fehlte am Ende der Punkt.
1.01
15.10.1998
5
Im Text war 2x dass, 2x muss, 1x bewusst noch mit "ß" geschrieben.
1.00
29.08.1998
0
Ursprüngliche Version zur Rechtschreibreform 1996.

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