Der Workshop
fand statt im Rahmen des Soziologenkongresses der DGS, der das
Generalthema „Entstaatlichung und soziale Sicherheit“ behandelt
hat. Der DGS-Kongress tagte in Leipzig vom 7.-11. Oktober 2002. Die
Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit der Ad-hoc-Gruppe
„Empirische Polizeiforschung: Der Strukturwandel des ´Polizierens`
aus der Sicht der Polizierenden“ durchgeführt.
Die Ad-hoc-Gruppe
wurde beantragt von: Susanne Krasmann, Hans-Jürgen Lange, Karlhans
Liebl, Thomas Ohlemacher, Jo Reichertz, Norbert Schröer.
Zum
Programmkonzept siehe PDF-Datei.
Tagungsleitung:
Jo Reichertz und
Norbert Schröer (beide Universität Essen)
Universität
Essen
FB 03 Kommunikationswissenschaft
45117 Essen
Programmablauf:
JO REICHERTZ / NORBERT SCHRÖER (beide Essen):
Einleitung
HANS-JÜRGEN LANGE (Marburg):
Die ambivalente Rolle des Staates in der Sicherheitsgesellschaft.
Zur Individualisierung des Staats- und Sicherheitsverständnisses
FABIEN
JOBARD (Paris) / DOMINIQUE LINHARDT (Guyancourt): Der Kontrolleur und der
Verwalter. Vergleichende Pragmatik zweier Modalitäten des ‚Polizierens‘
in modernen Gesellschaften
PETER
STEGMAIER (Dortmund): Zwischen Generalverdacht und
Informationsüberfluss. Identifikation und Typifikation bei visueller
Überwachung
JENS
WURTZBACHER (Berlin): Gemeinsinn und lokale Sicherheit
– das Kontrollhandeln der brandenburgischen
Sicherheitspartner
ARNE NIEDERBACHER
(Dortmund): „Ich
brauch ne Waffe ...“: Notizen über die Relevanzstrukturen von Besitzern legaler Schußwaffen
in Deutschland
Der Workshop diente
vor allem der offenen Diskussion. Auf eine Dokumentation der Beiträge
wurde bewusst verzichtet.