Aktuelle Publikationen - kurz kommentiert !

( Stand: 20. 01. 1999 )



Die Limburger Fachwerkbauten des 13. Jahrhunderts
Limburg an der Lahn, Forschungen zur Altstadt - Heft 2, 1997

Autoren: Elmar Altwasser, Franz Josef Hamm, Ulrich Klein, Rainer Nickel

Herausgegeben vom Magistrat der Stadt Limburg/Lahn, Sanierungsstelle. Limburg/Lahn 1997
193 Seiten, 186 Abbildungen und Zeichnungen. Preis: 29,80 DM   ISBN: 3-9802789-6-4   ISSN 0942-1297



Buch: Die Limburger Fachwerkbauten... Der Band setzt die mit Heft 1 der Limburger Forschungen zur Altstadt (1992) begonnenen monografischen Darstellungen zu Limburger Fachwerkbau des 13. Jahrhunderts fort. War es im ersten Heft das Gebäude Römer 2-4-6 von 1298, welches aufgrund der umfassenden bauhistorischen und archäologischen Untersuchungen eine eigenständige Publikation erforderte, so werden nun fünf weitere, in den 80er und 90er Jahren untersuchte Objekte vorgestellt. Es handelt sich um Häuser ganz unterschiedlicher Größe und Konstruktionsweise, die unmittelbar nach dem großen Limburger Stadtbrand in den Jahren zwischen 1289 und 1296 errichtet worden waren. Jedes dieser Gebäude wird entsprechen dem aktuellen Forschungsstand bezüglich seines topografischen und historischen Umfeldes behandelt, der architektonische Bestand vorgestellt und, soweit möglich, die Baugeschichte der Fachwerkkonstruktion und der Wandel des Raumgefüges rekonstruiert.
    Den Abschluß bildet ein zusammenfassendes Kapitel über die Bedeutung der Limburger Bauten des 13. Jahrhunderts, in dem zusätzlich der aktuelle Forschungsstand zu den Fachwerkbauten dieser Zeitstellung in Deutschland vorgestellt wird. Sämtliche 21 bislang bekannte (oder publizierte) Objekte werden vergleichend dargestellt. Dieses Kapitel bildet eine Fortschreibung des Aufsatzes "Bemerkungen zum Fachwerkbau im 13. Jahrhundert" von E. Altwasser und U. Klein in: "Archäologie des Mittelalters und Bauforschung im Hanseraum / Festschrift G. P. Fehring", erschienen 1993, S. 429 - 447.



Der Marburger Markt
800 Jahre Geschichte über und unter dem Pflaster

Redaktion: Elmar Altwasser (IBD), Ulrich Klein (IBD), Gerd Strickhausen
Mit Beiträgen von: Elmar Altwasser, Angelika Bernhammer, Elmar Brohl, Angus Fowler,
Ulrich Klein, Gerd Strickhausen
und den Teilnehmern eines Seminarprojektes am Kunsthistorischen Institut der Philipps-Universität: Sanja Brckalo, Jürgen Löffler, Susanne Meller, Sabine Müller,
Frank Pütz, Georg Rittmansperger, Heike Sauter, Susann Schlesinger, Siegrid Schmeer,
Thorsten Wiefhoff, Kai-Otto Zimmermann


Herausgegeben vom Magistrat der Stadt Marburg als Festschrift zur Fertigstellung der Neugestaltung des Marburger Marktplatzes, in der Reihe "Marburger Stadtschriften zur Geschichte und Kultur" Band 59, Marburg 1997
322 Seiten, 87 Abbildungen. Preis: 19,80 DM   ISBN: 3-923820-59-3


Buch: Der Marburger Markt Anläßlich der Neugestaltung des Marburger Marktplatzes wurde vom IBD zusammen mit einer studentischen Arbeitsgruppe des Kunsthistorischen Instituts der Philipps-Universität eine Ausstellung zur Geschichte des Marktplatzes und seiner Bebauung vom 12. bis zum 20. Jahrhundert erarbeitet, die im November 1997 im Rathaus präsentiert wurde. Die vorliegende, parallel dazu erstellte Begleitschrift enthält aktuelle Ergebnisse zur mittelalterlichen Topografie Marburgs und revidiert die bisherigen Ansichten zur Stadtentwicklung - insbesondere im 12. und 13. Jahrhundert - durch die in den letzten Jahren durchgeführten archäologischen Grabungen. Anhand der archivalischen Überlieferung wird die weitere Entwicklung des Marktplatzes, der auf ihm stattfindenden wirtschaftlichen und politischen Aktivitäten und seines architektonischen Umfeldes bis in die Neuzeit mit den Bauplanungen des Historismus und des Heimatschutzes vorgestellt.
    Einzeluntersuchungen beschäftigen sich mit der am Obermarkt gelegenen mittelalterlichen Synagoge, neuen Aspekten der Baugeschichte des Rathauses, dem im ersten Weltkrieg aufgestellten Kriegsnagel-Denkmal, sowie dem St. Georgs-Brunnen und dem Sophien-Denkmal. Exemplarisch wird die Besitzergeschichte einer Häusergruppe anhand der reichhaltigen, aber bislang kaum ausgewerteten Schriftquellen vom 14. Jahrhundert bis in die Gegenwart verfolgt. Den Abschluß bildet ein baugeschichtlich-historischer Katalog sämtlicher, die Randbebauung des Marktplatzes bildender Bürgerhäuser.



Neu!   Die ehemaligen Synagogen im Landkreis Marburg-Biedenkopf   Neu!

Texte: Susanne Gerschlauer, Ulrich Klein
Zugrunde liegende Untersuchungen des IBD, erstellt von:
Susanne Gerschlauer, Werner Girgert, Ulrich Klein, Matthias Kornitzky, Rainer Nickel

Herausgegeben vom Kreisausschuß des Landkreises Marburg-Biedenkopf, Marburg 1999; 188 Seiten, 90 Schwarz-Weiß Abbildungen und Pläne, 13 Farbabbildungen. Preis: 25,00 DM   ISBN: 3-00-003651-2
(zu beziehen bei der: "Gesellschaft für Kultur und Denkmalpflege", Bahnhofstraße 1, 35037 Marburg)



Buch: Die ehemaligen Synagogen... Die Publikation ist Ergebnis eines umfassenden Untersuchungsprojektes sämtlicher, im Landkreis Marburg-Biedenkopf noch erhaltener ehemaliger Synagogen bzw. Gebäuden mit jüdischen Beträumen. Initiert und finanziert vom Landkreis Marburg-Biedenkopf wurden diese Objekte in den Jahren 1993 bis 1997 vom IBD in ihrem heutigen Bestand dokumentiert und die jeweilige archivalische Überlieferung aufgearbeitet. Von den 22 ehemals vorhandenen Synagogen mit, aufgrund der Größe und des Anspruches der jeweiligen Gemeinden sehr unterschiedlich gestalteten Einrichtungen, waren zum Zeitpunkt der Untersuchung noch 11 soweit erhalten, daß sie ausführlich behandelt werden konnten. Die jeweiligen Kapitel enthalten einen Überblick zur Geschichte der betreffenden jüdischen Gemeinde, die Analyse des architektonischen Bestandes und der Baugeschichte, sowie eine Zusammenstellung der archivalischen Quellen und der Sekundärliteratur. Den Abschluß bildet eine Darstellung der mittlerweile nicht mehr vorhandenen Gebäude.
    Das Projekt steht im Zusammenhang mit weiteren Forschungen des IBD zu jüdischen Kultbauten, die seit den 80er Jahren nicht nur Synagogen und Mikwen der Neuzeit, speziell des 18. und 19. Jahrhunderts betrafen, sondern sich verstärkt auch mittelalterlichen Objekten zuwandten. (Siehe IBD-Publikationen)




Informationen Brief per e-Mail bei:

ibd-marburg@t-online.de




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