"Dieses ganze System von Beamten und Professoren"
Der Dichter T.S. Eliot über Marburg und Deutschland

von Norbert Nail *

Zu den berühmten Persönlichkeiten, die in Zusammenhang mit Marburg und seiner Universität zu nennen sind, gehört der im amerikanischen St. Louis/Missouri geborene Dichter und Nobelpreisträger (1948) Thomas Stearns Eliot (1888-1965). Bekannt wurde Eliot, der 1927 die britische Staatsbürgerschaft erhielt, mit kühnen Gedicht-Zyklen wie 'J. Alfred Prufrocks Liebesgesang' oder 'Das wüste Land'. Sie verschafften ihm den Ruf eines Erneuerers der englischen Lyrik. Seine Theaterstücke, etwa 'Mord im Dom', 'Die Cocktailparty' oder 'Ein verdienter Staatsmann' feierten Erfolge auf Bühnen in aller Welt. Darüber hinaus ist der Dichter mit philosophischen und kulturkritischen Schriften hervorgetreten.


Der Dichter T.S. Eliot, ca. 1955

Ausgestattet mit einem Reisestipendium (1000 $) der Harvard-Universität, plante Eliot, das akademische Jahr 1914/15 zu einem Forschungsaufenthalt am Merton College in Oxford zu nutzen. Zuvor aber wollte er an einem Ferienkurs der Universität Marburg teilnehmen. Auf seinem Weg dorthin erreicht Eliot per Schiff am 7. Juli 1914 London. Wenige Tage später bereist er Flandern und begeistert sich für die Bilder der alten flämischen Meister. Am 16. Juli ist er in Deutschland und unterwegs nach Marburg.

Hier nimmt er - wohl auf Empfehlung des Philosophie-Professors und Direktors der Marburger Ferienkurse Paul Natorp (1854-1924) - Quartier im Haus des lutherischen Superintendenten Theodor Happich (1847-1919), Lutherischer Kirchhof 1, in dessen Familie er fürsorglich aufgenommen wird. Seine Empfindungen und Beobachtungen in der Stadt an der Lahn hat Eliot in wenigen Briefen festgehalten, die, angereichert mit hübschen Genre-Skizzen, mit zu den stimmungsvollsten zählen, die je über Marburg geschrieben wurden. Daneben existieren allerdings auch Briefe, später in England, aus der Retrospektive verfaßt, in denen Eliot mit einem Schuß Bitterkeit über seine Marburger Zeit und über Deutschland berichtet, hatte doch der Ausbruch des Weltkrieges am 1. August 1914 den Marburger Ferienkurs abrupt beendet und viele Kursteilnehmer in existentielle Nöte versetzt. Als 'neutraler' Amerikaner konnte Eliot Marburg dann am 16. August (nach Abschluß der Mobilmachung) in Richtung Rotterdam und England verlassen. Seine offene Pensionsrechnung bei den Happichs hat er aber erst 1921, nach dem Tode des Pastors, der Witwe in großer Dankbarkeit und mit Zinseszins erstatten können (10 £ oder 2400 Mark!). - Die folgenden Briefauszüge [Übersetzung: N.N.] sind entnommen aus: The Letters of T.S. Eliot. Ed. by Valerie Eliot. Vol. I, 1898-1922. San Diego [etc.] 1988.


Professor Paul Natorp

Vom 19.7.1914 datiert Eliots erster Brief aus Marburg:

"Marburg ist bezaubernd [...]. Es scheint ein bemerkenswert zivilisierter kleiner Ort für seine Größe zu sein: man kann etwa Abdulla's Zigaretten und verschiedene Sorten Zahnpulver erhalten; und ist, ganz an der Flanke eines steilen Berges gelegen, sehr dicht bebaut. Die Häuser haben wunderschöne zerzauste Gärten, mit großen Wellen 'where tides of grass break inter foam of flowers'! [Swinburne] aus Rosen, angelegt in Terrassen, die aus den Hügeln hervorschauen. Gegenwärtig prägen besonders die Studentenverbindungen das Bild, sie veranstalten 'fests' und Umzüge, und ihre Farben schmücken sämtliche Häuser; in ein paar Wochen werden sie verschwunden sein."

Am 25.7. heißt es:

"Ich fühle mich hier sehr gut eingenistet 'chez' dem 'Herr Pfarrer', seiner Frau und seiner Tochter Hannah. Die Leute sind äußerst liebenswürdig, die Unterkunft behaglich, die Aussicht aus meinen Fenstern (Süden) vortrefflich - über Dächer und Hügel - das Haus liegt an einer Bergflanke, und der Berg ist steil - das Essen ist ausgezeichnet - ich entdecke, daß mir das deutsche Essen gefällt! Mir gefallen die Deutschen! zudem haben wir fünf Mahlzeiten am Tag. Ich mäste mich; die Frau Pfarrer meint, ich äße nicht genug. Danach gehe ich schwimmen (es gibt Bäder) oder spazieren (hier sind wunderschöne Spazierwege inmitten der Wälder), aber nicht weit, denn ich muß immer rechtzeitig zur nächsten Mahlzeit zurück sein. [...] Morgens arbeite ich mein Griechisch auf und abends lese ich [Edmund Husserls] 'Logische Untersuchungen'. Wir atmen auf, daß die Kriegsgefahr vorüber ist."


The Marburger

Und am 26.7. schreibt er einer Freundin:

"Hier bin ich, aller Gefährdung enthoben, aufgenommen im Schoße der Familie des lutherischen Pfarrers, und die Kirche ist gerade über der Straße. Ich komme soeben vom Gottesdienst und fühle mich völlig makellos. Dies wird kein aufregender Sommer werden, aber zumindest ein angenehmer, trotzdem hoffe ich, daß Du nicht irgendwelchen Klatsch über mich und die Pfarrerstochter in Umlauf setzt. Sie heißt Hannah. Abends, wenn wir um die Lampe sitzen und der Herr Pfarrer ein Schläfchen hält und seine Gedanken ordnet und die Damen mit Stickarbeit beschäftigt sind, pflegt die Frau Pfarrer zu sagen: 'Ach Hannah, spiel uns ein Stück Beethoven', und Hannah 'spiels' eine Viertelstunde lang. Hannah singt auch und spricht ein wenig Französisch und Englisch (doch an mir hat sie es nicht versucht). Später lesen wir Zeitung und diskutieren die Balkan-Frage und den Klima-Unterschied zwischen Amerika und Deutschland. Alles in allem sind es ausgesprochen liebe Menschen, und wir alle essen sehr viel. Ich habe das Gefühl, absolut im tiefsten Deutschland zu sein. Nicht ein Wort Englisch habe ich seit meiner Ankunft sprechen gehört. Dies ist eine Kleinstadt, aber wie Kleinstädte in Deutschland manchmal so sind, mehr Miniaturausgabe einer echten Stadt als Kleinstadt, denn es gibt sehr gute Geschäfte und eine pfiffige kleine Straßenbahn, die in der Stadt auf einem Gleis umherfährt, und kleine enge Straßen. Du gehst mitten auf der Hauptgeschäftsstraße spazieren, und diese Straße ist ungefähr so breit wie ein sehr breiter Bürgersteig, und auf den Bürgersteigen können sich gerade zwei Personen (zwei Deutsche) aneinander vorbeiquetschen. Da die Stadt sehr klein ist und die Universität allein 2500 zählt, sind die Studenten überall präsent. Vor kurzem haben sie 'Studentenfests' gefeiert, da ziehen die verschiedenen Verbindungen am Abend durch die Straßen, wobei sie Papierlaternen in ihren Farben (gewöhnlich drei Farben) tragen; und wenn sie sich die abschüssigen engen Straßen hinunterschlängeln, ist das ein hübscher Anblick. Auch die Häuser sind reich geschmückt; offenbar hängt jeder Student eine Fahne in seinen Verbindungsfarben aus seinem jeweiligen Fenster. Die Studenten wirken ein wenig ungebärdig und wild, sind aber furchtbar höflich [...]."


Marburger Studentengesicht

Über seinen Zwangsaufenthalt in Marburg nach Kriegsausbruch heißt es am 23.8. aus London:

"Ich gestehe, daß ich ein wenig im Zweifel war, inwieweit es überhaupt ratsam gewesen ist, in Deutschland zu bleiben, ein oder zwei Tage bevor Rußland der Krieg erklärt wurde; doch wäre es mir nie in den Sinn gekommen, daß England ebenfalls den Krieg erklären würde: und wir alle nahmen an, daß wir ohne Schwierigkeiten nach der Mobilmachung entwischen könnten (was für diejenigen von uns, die Amerikaner waren, zutreffen sollte). Im übrigen war ich ausdrücklich nach Deutschland gekommen. Der Ferienkurs ist ausgerechnet an jenem Tag eröffnet worden, und ich wollte meinen Sommer nicht wegen einer momentanen Panik vergeuden. Erst an dem Abend (2. August), als die Kursteilnehmer sich versammelten, begriff ich den Ernst der Lage. Man erklärte uns, daß es zwei Wochen lang unmöglich wäre abzureisen; daß es unmöglich wäre, den Ferienkurs fortzusetzen; daß aber, um unsere Zeit während des erzwungenen Bleibens zu füllen, verschiedene Behelfskurse und Konversationsgruppen eingerichtet werden würden. Der Direktor hielt eine Ansprache, in der er uns warnte, ja sehr vorsichtig zu sein, Menschenaufläufe zu meiden und sich auf der Straße nicht in fremden Sprachen zu unterhalten. Damit hatte er uns natürlich einen gehörigen Schrecken eingejagt, und niemand zeigte wirklich ernsthaftes Interesse an den vorgesehenen Kursen. Die Russen, die wußten, daß sie auf keinen Fall herauskämen, waren niedergeschmettert und schweigsam; der einzige Franzose, der Professor [Monsieur A. Saint-James, Spezialist für Phonetik des Französischen], war ebenfalls sehr bedrückt; die Engländer und Amerikaner waren gesprächig und erregt. Wir stellten eine Namenliste zusammen, und wir versuchten, mit dem Konsul in Frankfurt zu sprechen, etwas anderes fiel uns nicht ein, und gingen dann im Laufe des Abends auseinander. Zuerst war ich geneigt, den Behelfskurs zu belegen, doch als mir so allmählich aufging, daß ich das Geld benötigen würde, beschloß ich zurückzutreten und war im nachhinein froh, daß ich so entschieden hatte. Meine Barschaft betrug 20 Mark; 10 gingen für das Telegramm drauf; am folgenden Tag erhielt ich 45 Mark zurück, die ich für den Kurs bezahlt hatte; und späterhin erwiesen sich meine 40-Dollar-American-Express-Schecks als ausreichend. Dennoch gab es einige Tage, an denen ich meinen Kreditbrief für nutzlos hielt; ich befürchtete, so lange bleiben zu müssen, bis meine 40 Mark mich nicht mehr über die Grenze gebracht hätten; denn obgleich ich für mein Logis nicht zahlte (sie wußten, daß ich nicht konnte), blieben die Wäsche jede Woche, Seife, Haarschnitte etc. Am Ende langte es aber doch.

Wir waren nicht wirklich gefährdet, aber diese Ungewißheit - weggesperrt mit keinen klaren Informationen und keiner Kenntnis, wann wir herauskommen konnten; und mit nur halbherziger Anteilnahme seitens der Leute, unter denen wir lebten (natürlich lasen wir nur deutsche Zeitungen und glaubten, daß Deutschland völlig im Recht wäre); all dies ließen 14 Tage wie einen ganzen Monat erscheinen. Es gab acht oder neun von uns, die sich an den Abenden regelmäßig im Kaiserhof [Hotel, Bahnhofstraße 2] trafen, unseren Informationsmangel vereinten und Mut aus der Tatsache bezogen, daß niemand irgend etwas wußte. Nach und nach schrumpfte die Gruppe; einer fuhr nach Berlin; einer versuchte, nach Italien zu gelangen; am Ende blieben vier von uns übrig, die hofften, gemeinsam Rotterdam zu erreichen. Und nun zu den Engländern: den Frauen ging es gut, sie sind im Begriff abzureisen; die Männer jedoch blieben in ihren Quartieren oder zogen ins Armenhaus [Mainzergasse 31], wo sie, wie ich annehme, immer noch sind, streng kontrolliert und 7,50 Mark die Woche für Unterkunft bezahlen, aber human behandelt werden. Es gab da noch einen Iren, einen mutigen Burschen, der es schaffte, sich zu behaupten, und der sich uns jeden Abend anschloß. Er kam zum Zug, um uns zu verabschieden. Ich glaube, mittlerweile ist er im Armenhaus; er besaß nur noch achtzig Mark. [...] Die Fahrt nach Frankfurt dauert gewöhnlich 1 1/2 Stunden. Wir brauchten fünf Stunden. Die Mobilmachung war beendet, aber sie hielten dauernd Ausschau nach Bomben. Im Zug fuhren auch Soldaten mit, Reservisten. Ich werde nie das Gesicht einer Frau vergessen, wie sie versucht hat, zum Abschied zu winken. Sein Gesicht konnte ich nicht sehen; er saß im Nachbarabteil. Ich bin sicher, sie hatte keine Hoffnung, ihn je wiederzusehen. In Frankfurt mußten wir über Nacht bleiben, um den Konsul am nächsten Tag aufzusuchen. Hier gab es frohe Kunde; Fährschiffe fuhren noch nach England. Wir ließen unsere Pässe vom niederländischen Konsul abzeichnen und fuhren weiter. [...]

Der amerikanische Paß wirkt Wunder in Deutschland. Sie strengen sich mächtig an, um Amerikas Sympathie zu gewinnen. Überall behandelte man mich mit größtem Zuvorkommen. Da die deutsche Presse nur eine sehr einseitige Sicht der Lage bietet, kann man getrost behaupten, daß sie von Amerikanern in Deutschland diese Sympathie erhalten. Im übrigen sind sie äußerst gastfreundlich und warmherzig; alle Gastgeber von Amerikanern in Marburg baten diese, doch zu bleiben und nicht ans Bezahlen zu denken. Die Leute im allgemeinen sind von der Rechtmäßigkeit der deutschen Sache überzeugt; das war auch ich, bis zu einem gewissen Grad, bis ich herausgefunden hatte, daß die englischen Zeitungen das genaue Gegenteil der deutschen berichteten. Deutschland ist von einem ungeheuren Willen beseelt, aber ich sehe nicht, wie es möglicherweise obsiegen kann. Sie werden England keinen Schaden zufügen; die Gewässer, als wir uns der Küste näherten, waren schwarz von englischen Kriegsschiffen. Und Deutschland wirft jedes Quentchen Widerstand nach vorn. 'Deutschland kämpft um das [sic!] Existenz!', sagen sie, und sie haben recht."

Mit Vorbehalt blickt Eliot am 7. September 1914 auf seinen Deutschland-Aufenthalt zurück:

"Ich bin sehr zuversichtlich, wie die Dinge endgültig ausgehen werden; ich bin ganz dafür, daß Deutschland geschlagen werden sollte; jedoch finde ich es töricht, erschreckt die Hände hochzureißen angesichts deutscher 'Greueltaten' und 'Neutralitätsverletzungen'. Die Deutschen sind absolut berechtigt, in Belgien einzufallen - sie kämpfen um ihre Existenz -, allerdings sind die Engländer mehr als berechtigt dagegenzuhalten, um einen Vertrag zu verteidigen. Überdies sind die Deutschen schlechte Diplomaten. Es sind dann auch nicht die deutschen 'Verbrechen', vielmehr ist es die deutsche 'Zivilisation' - dieses ganze System von Beamten und Professoren -, gegen die ich mich verwahre. Allerdings nützlich für die Welt, wenn man sie an ihrem Platz beläßt."

* Internet-Fassung eines gleichnamigen Beitrags aus der "Marburger Neuen Zeitung" vom 4.2.1998.
© Dr. Norbert Nail (2000)

Nachtrag Oktober 2005:

Der in einigen deutschsprachigen Darstellungen zu T.S. Eliot angebrachte Hinweis, der damalige Harvard-Assistent habe sich zum Studium des Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716) nach Marburg begeben, ist nicht zu belegen. Jedenfalls enthalten die Briefe des Dichters aus jener Zeit ("The Letters of T.S. Eliot", s. oben) keine diesbezügliche Angabe, und auch die einschlägigen englischsprachigen Abhandlungen zu Leben und Werk des Poeten (etwa: James E. Miller Jr., t.s. eliot. The Making of an American Poet, 1888-1922. The Pennsylvania State University Press. 2005) wissen davon nichts. Explizit hat sich Eliot im Zusammenhang mit seiner Dissertation über den englischen Philosophen Francis Herbert Bradley (1846-1924) 1916 in England mit Leibniz befaßt. Die Dissertation, 1916 in Harvard eingereicht, aber wegen kriegsbedingter Reiseschwierigkeiten nicht von Eliot vor Ort in einem förmlichen Examen verteidigt, ist 1964 veröffentlicht worden unter dem Titel "Knowledge and Experience in the Philosophy of F.H. Bradley"; sie hat ihm - aus dem erwähnten formalen Grund - leider nicht den angestrebten Doktorgrad eingetragen. Eliot hatte zeitgenössische europäische Philosophie anläßlich eines Studienaufenthalts in Paris 1910/11 kennengelernt (Vorlesungen bei Henri Bergson,1859-1941), und er hat in Harvard in den Jahren 1912/14 u. a. Gastvorlesungen des Jenaer Literatur-Nobelpreisträgers (1908) Rudolf Eucken (1846-1926) und des Briten Bertrand Russell (1872-1970) erlebt. Marburg, andererseits, mit den Professoren Hermann Cohen (1842-1918) und Paul Natorp (1854-1924) als den beiden berühmtesten Vertretern der "Marburger Schule" des Neukantianismus galt in der Zeit vor dem 1. Weltkrieg als ein Mekka für angehende Philosophen. Paul Natorp, zeitweilig Leiter der Marburger Ferienkurse, wollte laut Kurs-Programm im "Juli-Kursus" 1914 über "Die Pädagogik des Neuhumanismus" lesen und dabei so bedeutende Persönlichkeiten wie Jean-Jacques Rousseau (1712-1778), Immanuel Kant (1724-1804), Johann Heinrich Pestalozzi (1746-1827), Johann Gottfried Herder (1744-1803) und Friedrich August Wolf (1759-1824) behandeln. Vermutlich war es die Aussicht auf diesen philosophischen "Intensivkurs" (neben, natürlich, der Absicht, seine Deutsch-Kenntnisse zu verbessern), die Eliot zur Reise nach Marburg bewogen hat. Der von Eliot in Marburg letztlich belegte, aber dann ausgefallene "August-Kursus" hatte laut Ankündigung eine kunst- und literarhistorische Ausrichtung. In Marburg ist ein Höflichkeitsbesuch Eliots bei Professor Natorp bezeugt ("The Letters of T.S. Eliot", s. oben, S. 41); zudem war Eliots Marburger Gastgeber, der Superintendent Theodor Happich, ein Verwandter der Natorps (vgl. Helmut Viebrock, Erinnerungen von und an T.S. Eliot. In: alma mater philippina, Sommersemester 1965, S. 8).